Filmszene aus "Blindflug"

Blindflug, von Ben von Grafenstein

Die meisten Dinge gehen ja dann schief, wenn alles in Ordnung zu sein scheint. Tolle Frau, Tolles Auto, jetzt fehlt nur noch ein Tolles Kind zum Tollen Glück – und dann ist die Tolle Frau auf einmal weg. Es gab ja auch noch einen Tollen Job im Hintergrund und der hatte Ihn Toll und Total beansprucht. Deswegen ist Sie einfach mal weg und das Angebot der schönen Zufallsbekanntschaft Henrik, auf dem Flughafen einfach mal "ja" zu sagen zum Ticket ins schöne Nirgendwo, ist ziemlich verlockend. Was sie nicht weiß: Henrik ist gar nicht so abenteuerlustig, ist in Wahrheit ziemlich traurig, will nur alles nur noch hinter sich lassen. Und dann irgendwie "neu anfangen", nachdem er Frau, Klavier und Wohnung geräumt hat.
Doch dann besinnt sich der "ausgecheckte Mann" Rainer doch noch, rast zum Flughafen, findet sogar einen Weg, den Flug zu stoppen. Aber kann man eine Frau aufhalten, die sich entschlossen hat, zu verreisen, und wie geht das? Vielleicht im "Blindflug", der einfallsreich die Wechselfälle von Beziehungsgeschichten montiert. Auch die eigentlich hermetische Flughafensituation wirft immer wieder neue Bilder ab. Hin und her tobt der Kampf um diese Frau. Wird sie sich richtig entscheiden und was ist eigentlich die Mühe der Männer, die um sie konkurrieren, wert? Eigentlich keine Komödie, aber urkomisch ist dieser Film, in dem keine Figur irgendwo zu Hause sein möchte. Flughäfen als Bühne fürs ganz normale Beziehungstheater? Soweit ist es schon gekommen. Nicht versäumen!
Festivalkino 2
Montag, 11.Juni
20:00 Uhr


Mittwoch, 13.Juni
22:00 Uhr


Donnerstag, 14.Juni
22:00 Uhr
 
 

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