Ich will da sein - Jenny Gröllmann
Regie: Petra Weisenburger

Filmszene aus "Ich will da sein - Jenny Gröllmann"
In einer Abschiedszeremonie geleiten Verwandte, Freunde und Kollegen Jenny Gröllmann zu ihrer letzten Ruhestätte. Eine Frau erzählt über die Liebe. Sie gehörte zu den bestimmenden Themen im Leben der Jenny Gröllmann. Die Liebe zum Leben, zur Schauspielerei, zu den Männern und zu ihren Freunden. In unzähligen Filmen mimte sie das verträumte Mädchen, die Verlorene, die Aufbegehrende, Kompromisslose, die Betörende.
Jenny Gröllmann war eine der großen Charakterdarstellerinnen und imponierendsten Künstler- persönlichkeiten der DDR. Ihre Leinwandpräsenz und die Stärke der von ihr verkörperten Figuren machten sie zu einem beliebten Star. Einer ihrer Karrierehöhepunkte war die Hölderlin-Verfilmung "Hälfte des Lebens", mit der Jenny Gröllmann und Ulrich Mühe zum DEFA-Traumpaaar wurden. Ab 1990 etablierte sich die Schauspielerin im gesamtdeutschen Fernsehen. Mit "Liebling Kreuzberg", an der Seite von Manfred Krug, eroberte sie als "Anwältin Isenthal" ihr neues Publikum. Im Jahr 2006 starb Jenny Gröllmann im Alter von 59 Jahren an Krebs. Zuletzt kämpfte sie gegen einen unberechtigten Stasi-Verdacht und ging dagegen juristisch erfolgreich vor. Der Film begleitet sie während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Mit Filmausschnitten und parallel Bildern und Gesprächen wird die Karriere einer besonderen Schauspielerin und das bewegende persönliche Portrait einer starken Frau gezeichnet. Die Parallelerzählung von Fiktion und Realität verdichtet sich zu einem faszinierenden Dokument der Schauspielkunst, DDR-Filmgeschichte und schließlich gesamtdeutschen Geschichte. Ein Film über Glück und Tragik erzählt mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Vorführzeiten
| Parkinsel Ludwigshafen |
| Datum | Uhrzeit | Kino |
| 07.06.2008 | 18.00 | Festivalkino 1 |
| 11.06.2008 | 22.00 | Festivalkino 1 |