Pressespiegel

Junge Liebende erjagen den Hauptpreis

Mannheimer Morgen, 18. Juni 2007
„Nicht, dass das wechselhafte Wetter der letzten Tage dem Festival des deutschen Films noch die Bilanz verhagelt hätte: Nach Veranstalterangaben wurden 21 000 Besucher im dritten Jahr des Festivals auf der Ludwigshafener Parkinsel gezählt, noch einmal 4000 mehr als im Vorjahr. (...)
So oder so steht fest: Die Erfolgsgeschichte des Festivals, das gestern am späten Abend sein diesjähriges Ende fand, kann weitergehen.“

Die Stille im Wald

Rheinpfalz, 6. Juni 2007
„Bei der Berlinale war er dieses Jahr einer der Favoriten, heute eröffnet Christian Petzolds „Yella“ das dritte Festival des deutschen Films auf der Ludwigshafener Parkinsel. (...)
Ein idealer Film, um ein Festival zu eröffnen, das sich bewusst der Filmkunst, dem sperrigeren Kino jenseits des Mainstreams, widmet: Denn „Yella“ wirbt für das intelligente Kino, ist sowohl für Denker als auch Genießer ein Erlebnis.“

Festival des deutschen Films: Ein würdiger Eröffnungsfilm

Mannheimer Morgen, 6. Juni 2007
„Wahrscheinlich kann man ein dem jüngeren deutschen Autorenfilm verpflichtetes Festival kaum würdiger eröffnen als mit einem Werk von Christian Petzold. In Ludwigshafen hat man es vor zwei Jahren schon getan, mit seinem damals neuen „Gespenstern“, und heute geschieht es wieder, mit dem jüngsten Werk des Hauptvertreters der Berliner Schule, die ja eigentlich keine Schule ist, aber dennoch stilbildend wirkt. (...) Allemal also ein geeigneter Eröffnungsfilm. Dies auch deshalb, weil Christian Petzold das fehlen einer echten deutschen Kinokultur bemängelt. Schließlich will das Festival helfen, diese Lücke zu schließen.“

Hell und Dunkel

Sueddeutsche Zeitung, 14. Juni 2007
„Das Kino ist keine einfache Sache mehr. (...) Mit der Veränderung der technischen Möglichkeiten für das Herstellen, Verteilen und Sehen von Film verändert sich also dessen Rezeption, und es verändern sich die Ansprüche der Zuschauer, obwohl die gerade beim Kino immer schon von großer Divergenz geprägt waren.
Solche Gedanken wurden vorgetragen in Ludwigshafen, auf dem dritten Festival des deutschen Films, das sich nicht nur als Vorzeige- sondern auch als Diskussionsfest versteht – diesmal zum Thema „Das Kino der Zukunft. Die Zukunft des Kinos“. (...)
Christian Petzolds „Yella“ konnte man sehen (...) oder Thomas Arslans „Ferien“ (...). Es lief auch der erste Spielfilm von Sonja Heiss „Hotel Very Welcome“, eine Beobachtung von Indienreisenden, die einerseits einen schönen absurden Witz entwickelt, andererseits klar erzählt, dass Kommunikation überall miserabel ist- nicht nur im deutschen Alltag, wie ihn Petzold und Arslan porträtieren(...). Eine Geschichte der Ausschweifung entwirft „Das Haus der schlafenden Schönen“, nach Yasunari Kawabata, eine Männerphantasie voller Kitsch und Trauer, die sich in Form und Inhalt der Grenzüberschreitung widmet und die zeigt, dass das Kino doch immer noch eins sein kann: die verwegene Alternative zum herrschenden Geschmackskonsens.“

Filmpreis Surprise

Die Tageszeitung, 11. April 2005, von Dietmar Kammerer
(...) Auch die Freunde der Kunst dürfen aufatmen. In Mannheim wurde jetzt das "Festival des deutschen Films" gegründet, auf dem Anfang Juli 20 Filme "konsequent ausgewählt unter den Gesichtspunkt der künstlerischen Qualität", um den neu gestifteten "Filmkunstpreis" konkurrieren. Der ist mit 50.000 Euro zwar deutlich niedriger dotiert; aber dass seine Initiatoren es ernst meinen mit dem Kunstwollen, zeigen die Auswahlkriterien: Während die "Lola" nur an Spielfilme vergeben wird, die mit mindestens zehn Kopien gestartet sind, gilt in Mannheim als einzige Bedingung umgekehrt: Keiner der Filme darf bereits in einem Kino kommerziell ausgewertet worden sein.

Noch ein Festival

Die Welt, 6. April 2005, von Hanns-Georg Rodek
(...) Kötz will nicht den "Wixxer 2" und "Sieben Zwerge 3" zeigen, sondern ausdrücklich "eigensinniges Autorenkino der Gegenwart", von Kinokünstlern, die souverän nur ihrer eigenen Konzeption folgen". Das kommt zum mehrfach richtigen Zeitpunkt. Zum ersten ist das deutsche Kino in der glücklichen Lage, dass es eine neue Generation von Filmemachern gibt, auf die diese Beschreibung zutrifft. Zum zweiten haben die es, da außer edem amerikanischen zunehmend auch der deutsche Mainstream die Kinos verstopft, immer schwerer, auf die Leinwände zu gelangen. Und zum dritten hat das Mundwinkel-Runterziehen im eignen Land aufgehört: deutsche Filme können durchaus ein Event sein, für das man ein paar Nächte auf eine Rheininsel pilgert.
Im Lauf der Zeit, stellen wir uns vor, könnte daraus das Woodstock des deutschen Kinos werden, wo man sich zuerst den neusten Roehler reinzieht und dann in den Schlafsack kriecht, und neun Monate später kommen dann kleine Cineasten zur Welt - die später selbst einmal ihre Filme auf der Rheininsel zeigen. Das wäre der sich selbst erneuernde Zyklus des deutschen Autorenfilms.

Foren für junge deutsche Filme

Stuttgarter Nachrichten, 4. April 2005
Der junge deutsche Film ist im Aufwind dank junger Macher mit frischen Ideen. Das Filmfestival Mannheim belohnt sie nun mit einem Festival des deutschen Films, bei dem ein mit 50.000 Euro üppig dotierter Filmkunstpreis verliehen wird - für "eigensinniges Autorenkino der Gegenwart".

Neues deutsches Festival

Filmdienst, 31. März 2005
Das breite Interesse am jungen deutschen Film beschert der nationalen Festival-Landschaft im Sommer ein neues Festival. (...) Initiiert wurde die Neugründung von Michael Kötz, Leiter des Festivals Mannheim-Heidelberg, der damit den "deutschen Film als Qualitätsprodukt" fördern will. Manche Filme aus Deutschland seien zwar an der Kinokasse erfolgreich, so Kötz, aber qualitativ nicht immer auf der Höhe der Zeit. Diesem Substanzverlust will das neue Festival entgegenwirken, weshalb in erster Linie Produktionen unterstützt werden, die "anspruchsvollen künstlerischen Kriterien" folgen.

Mutiges, innovatives Autorenkino

Blickpunkt: Film, 6. Juli 2005
In Rekordzeit stampfte die Mannschaft des "Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg" rund um Michael Kötz ein neues Festival aus dem Boden. "Der neue Filmkunstpreis will Qualität belohnen und unterstützen"...

50.000Euro nur für "Filmkunst"

Titel Magazin, 03. Juli 2005
...Raus aus Babelsberg und hin zum Open-Air am Rhein, weg von den etablierten Insidern und hin zum jungen Publikum, dem Kötz mehr Lust aufs Neue, mehr Neugier aufs Unkonventionelle, mehr Vergnügen an Kunst zutraut- als die nur auf Quoten und Kompromisse schielende Branche in Filmtheatern und Fernsehanstalten....

Preis für hiesige Filmkunst

filmecho-filmwoche, 6. Juli 2005
Ludwigshafen bekommt noch in diesem Jahr ein Festival des deutschen Films. Gegründet wurde die neue Filmschau vom Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg und der Initiative Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck...

Filmfestival ehrt Schygulla und Stein

Mannheimer Morgen, 02. Juni 2005
Die Ehrung passt so gut in die Zeit wie das Festival des deutschen Films, das vom 30.Juni bis 10.Juli erstmal in Ludwigshafen auf der Parkinsel stattfindet. Der deutsche Film macht international wieder von sich reden,...
 
 

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